Aphasie trennt.

Die Fähigkeit, sich äußern, sich ausdrücken zu können, ist die Grundlage von jeglichem Miteinander.

 

Ist Sprache gestört oder gar zerbrochen, betrifft dies das bisherige Dasein in allen Lebensbereichen.

 

Aphasie greift zutiefst ein in Partnerschaft, soziale Anbindungen, das Berufsleben, weitere Zukunftspläne.

 

Dies gilt nicht "nur" für die Betroffenen, sondern gleichermaßen für deren Angehörige.

 

 

Aphasie - was ist das?

 

Eine Aphasie ist eine so genannte "erworbene" Sprachstörung (im Gegensatz zu einer angeborenen).

Diese wird verursacht durch eine Verletzung der linken Hirnhälfte, wo das Sprachsystem angesiedelt ist.

Ausgelöst wird eine Aphasie überwiegend durch einen Schlaganfall (= entweder akuter Gefäßverschluß

oder Gehirnblutung), einen Hirntumor, ein unfall- oder gewaltbedingtes Schädel-Hirn-Trauma.

 

Eine Aphasie betrifft oft nicht "nur" den Verlust des gesprochenen Wortes, sondern auch das Sprachverständnis,

das Lesen und Schreiben - somit die urmenschlichste Fähigkeit, als soziales Wesen kommunikativ zu handeln.

 

Wenngleich sich Aphasien in Art und Schwere sehr unterscheiden können - klassifiziert werden globale, amnestische, Broca- und Wernicke-Aphasie - haben doch alle Erscheinungsformen etwas gemeinsam:

 

Ein derartiges existenzielles Geschehen bedeutet eine tiefe, meist lebenslange Traumatisierung - in jedem Fall

für die Betroffenen und oftmals auch für deren Angehörige.

 

Hier bedarf es unbedingt fundierter Begleitung.

 

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